Am Treffpunkt der kulturellen Ströme zwischen dem Mittelmeer und dem Atlantik, den Pyrenäen und dem Zentral-Massiv, im Dreieck Toulouse-Albi-Carcassonne, empfängt sie Revel.
Mehr als 600 Jahre Geschichte
Von 1220 bis 1370 werden über 400 Bastiden (neue Stadt des Mittelalters) im Süd-Westen Frankreichs gegründet. Revel ist eine von ihnen und stammt aus dem Jahre 1342.
Beispielhaftes Modell für eine königliche Bastide
- die zentrale (Markt-)Halle wird von einem Glockenturm (beffroi) überragt
- die Arkaden und Strassen sind rechtwinklig angelegt
- die schmalen mittelalterlichen Fachwerk-Häuser mit Erkern
- das Haus des Seneschalls (maison du Sénéchal)
- die Wohnsitze aus dem 17. und 18. Jahrhundert
- die Likör-Fabrik „Get“
- die städtische Badeanstalt (Bains Douches) aus den 1930er Jahren
Stätten, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden
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Der Canal du Midi und Saint-Ferréol :
Im 17. Jhd. hat Pierre Paul Riquet das Wasser aus der Montagne Noir gesammelt und es kanalisiert, um den Canal du Midi zu speisen. Dieser Wasserweg, der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, verbindet den Atlantik mit dem Mittelmeer.
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Etappen-Stadt des Sankt-Jakobs-Weges :
Revel ist eine Etappe auf dem Weg nach Santiago de Compostela (die Route von Arles), der ebenfalls zum Weltkulturerbe zählt.
Eine kostenlose Etappenunterkunft steht für die Wanderer / Pilger in der rue Georges Sabo 18 zur Verfügung. Von Februar bis Oktober empfängt Sie dort ein Pilger. Egal zu welcher Uhrzeit Sie ankommen, zögern Sie nicht, dorthin zu gehen. Falls der Pilger nicht vor Ort sein sollte, hat er an der Tür seine Anwesenheits-zeiten angegeben.
Reichtum und Kunsthandwerk
- Kunsthandwerk für Möbel
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Zum guten Ruf Revels gehört auch das Kunsthandwerk für Möbel, das sich im 19. Jhd. hier angesiedelt hat.
Seit 2005 trägt Revel die Auszeichnung „Stadt und Kunsthandwerk“ („Ville et Métiers d’Art“).
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Das Pastel
Im Herzen der Region Cocagne („Pays de Cocagne“) hat die Färbepflanze Pastel den Reichtum und den Ruf der Region im 15. Jhd. begründet